Kreisvorstand gibt klares „Ja“ zur StUB

Mit einem klaren „Ja“ bekennt sich der SPD-Kreisvorstand Erlangen-Höchstadt zur Stadt- Umland Bahn („StUB“). „Der Kreisvorstand der SPD ERH hat in seiner letzten Kreisvorstandssitzung klar zur StUB Stellung bezogen und der Kreistagsfraktion erneut das Signal gegeben, dass die StUB politisch gewollt ist,“ so Kreisvorsitzender Fritz Müller.

„Wir freuen uns über das klare Signal, müssen jetzt aber auch Wege finden um das politisch gewollte umzusetzen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion Christian Pech. So kämen auf den Landkreis und die Gemeinden in Erlangen-Höchstadt erhebliche Kosten für den Bau aber auch den Betrieb der StUB zu, „mit 40.000 prognostizierten Fahrgästen täglich relativieren sich aber diese Kosten wieder gegenüber dem enormen Nutzen,“ erklärt Pech.

Vor allem für Pendler, die in den großen Firmen in Herzogenaurech und Erlangen arbeiten, würde die Stadt- Umland Bahn den Weg in die Arbeit enorm erleichtern, indem sie staufrei und umweltfreundlich in die Arbeit kommen können, freut sich die stellvertretende Kreisvorsitzende Martina Stamm-Fibich.

„Wir müssen aber auch eine Verbesserung des Bussystems im Auge behalten, das auch den Gemeinden des Landkreises zu Gute kommt, die nicht unmittelbar von der StUB profitieren. Wir müssen für einige Gemeinden, wie Lonnerstadt Verbesserungen in der Busanbindung herbeiführen,“ so Kreisrat Jörg Bubel und seine Fraktionskollegin Jutta Ledertheil fügt hinzu: „Außerdem werden wir eine Erweiterung des aktuell ins Auge gefassten STUB-T-Netzes weiterhin als unser langfristiges Ziel haben. Wenn die STUB erst einmal gebaut ist und der Erfolg dadurch ‚greifbar‘ ist, müssen auch weitere Strecken, allen voran der Anschluss in Eckental an die Gräfenbergbahn geprüft werden.“